{"id":4235,"date":"2017-02-02T10:29:35","date_gmt":"2017-02-02T09:29:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giuseppecavalieri.de\/?page_id=4235"},"modified":"2018-07-15T10:54:45","modified_gmt":"2018-07-15T09:54:45","slug":"biografie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.giuseppecavalieri.de\/?page_id=4235","title":{"rendered":"Biografie"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">Meine Biografie<\/h3>\n<p><strong><u>Mein Leben in Italien<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Am 18.03.1939 bin ich in Comacchio\/Ferrara, als einziger Sohn einer f\u00fcnfk\u00f6pfigen Bauernfamilie geboren. und lebe seit 1962 in Deutschland\/Wolfsburg.<\/p>\n<p>Meine Eltern lebten von der Landwirtschaft. Da die Not damals gro\u00df war, musste ich meinen Vater bei seiner Arbeit unterst\u00fctzen. Ich war noch sehr jung und sensibel. Mein Vater war streng und wies mich oft zurecht. \u201eSchaue nicht in die Sterne mein Sohn, da oben ist nichts zu holen!\u201c Ich solle doch lieber den Acker mit dem Mist richtig d\u00fcngen. Trotz aller Unlust tat ich das was mein Vater von mir verlangte. Meine Augen und meine Aufmerksamkeit galten immer der Sch\u00f6nheit der Natur, die meine Fantasie anlockte. Es gab Tage, da starrte ich, auf einer Heukarre sitzend, in die Wolken die sich am Horizont zusammen ballten mit einem Gef\u00fchl von Angst und Freude. Die intensiven Farben gingen mit dem Meer und Himmel ineinander \u00fcber. Fantasiebilder formten sich in tausend T\u00e4uschungen. Mein Vater konnte mich damals nicht verstehen. F\u00fcr ihn z\u00e4hlte nur die Arbeit auf dem Feld. Meine W\u00fcnsche und Tr\u00e4ume konnte oder wollte er nicht erst nehmen und hielt mich klein.<\/p>\n<p>Mit 20 Jahren trat ich meinen Wehrdienst an. Um nicht weiter in der Landwirtschaft arbeiten zu m\u00fcssen, \u00fcberlegte ich sogar eine Karriere als Berufssoldat anzustreben. Aber nach 2 Jahren verlie\u00df ich die Bundeswehr als Unteroffizier der Artillerie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Mein Neuanfang in Deutschland<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Ich entschied mich etwas Neues zu wagen. Mit einem Anwerbevertrag kam ich\u00a0 nach Deutschland und bekam eine Anstellung im VW Werk in Wolfsburg. Alles war fremd und neuartig f\u00fcr mich, nicht nur die Sprache. Als Maschinenarbeiter in Halle 8 nahm ich meine Arbeit auf. Es war alles so anders als Zuhause. Um mich herum befand sich ein Urwald aus Maschinen, Menschen mit Schutzhelmen und Ohrenschutz.<\/p>\n<p>Schnell bem\u00fchte ich mich deutsch zu lernen, in Eigenregie. Ich kaufte mir viele B\u00fccher und las diese zwischen meinen Schichten. Nach 3 Jahren Berufsschule erlangte ich den Beruf des Mechanikers. Aufgrund meiner guten Sprachkenntnisse bekam ich die Chance bei VW in die Personalabteilung als Personalsachbearbeiter zu wechseln. Ich war verantwortlich f\u00fcr andere Gasarbeiter die aus Italien stammten. Ich lernte meine sp\u00e4tere Frau Christa kennen und 1978 kam unsere Tochter Sabrina zur Welt.<\/p>\n<p>Den Kontakt zu meiner Familie in meiner Heimat habe ich stets beibehalten. Jahr f\u00fcr Jahr, bis heute habe ich Sie besucht und auch mein Vater erkannte irgendwann, dass es mir mit meiner Entscheidung f\u00fcr den Neuanfang in Deutschland gut ging.<\/p>\n<p>Neben meiner beruflichen T\u00e4tigkeit widmete ich mich zunehmend der\u00a0 Malerei zu \u00a0in der ich meine Fantasie verbildlichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Meine Kunst<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Die Malerei entpuppte sich f\u00fcr mich als Faszination. Am Anfang besch\u00e4ftigte ich mich mit dem Kopieren klassischer Bilder. Nach langem Experimentieren habe ich bestimmte, anderweitige Transformationsm\u00f6glichkeiten der Farbelemente mit einem gewissen Ausdrucksverm\u00f6gen gefunden, die meine Empfindungen widerspiegelten. Ich lasse mich mehr von einer aleatorischen Malweise inspirieren. Das bedeutet dem Zufall breiten Raum geben, durch Reiben und Wischen von Oberfl\u00e4chenstrukturen wie Formaufl\u00f6sung und Radierungen von Farbfl\u00e4chen. Die Suggestion der Tiefe, die ich dabei erlebe, wirkt auf mich wie eine T\u00e4uschung und der Betrachter, so glaube ich, will sich bewusst hinrei\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>Im Laufe der Zeit hielt ich auch die Bildhauerei f\u00fcr eine f\u00fcr mich wichtige Ausdrucksm\u00f6glichkeit. Meine Skulpturen sind vor allem Gesichter mit unterschiedlichsten Ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p><strong><u>Mein k\u00fcnstlerischer Werdegang<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Seit 27 Jahren bin ich Mitglied des Bund Bildender K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler f\u00fcr Niedersachsen e.V.<\/p>\n<p>Die Farbenwelt als \u00e4sthetisches, psychologisches Ph\u00e4nomen ist seit vielen Jahren mein Thema mit dem ich mich besch\u00e4ftige.<\/p>\n<p><strong>01\/2015<\/strong> Projektion meiner Bilder in der Kuppel des Planetariums von Wolfsburg.<\/p>\n<p><strong>08\/2008<\/strong> Ausstellung \u201eLa Metamorfosi\u201c \u00a0Pallazzo Bellini in Comacchio\/Ferrara<\/p>\n<p><strong>1986<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211; Preistr\u00e4ger im Wettbewerb \u201eItalienische K\u00fcnstler\u00a0 in Niedersachsen\u201c<\/p>\n<p>&#8211; Wanderausstellung durch die Bundesrepublik: \u00d6ffnung des etablierten \u00a0Kulturbetriebes f\u00fcr ausl\u00e4ndische K\u00fcnstler<\/p>\n<p>Im Zeitraum <strong>1985 \u2013 1989<\/strong> habe ich an weiteren Ausstellungen, sowohl Gemeinschaftsausstellungen als auch Einzelausstellungen teilgenommen.<\/p>\n<p>Unter anderem in\u00a0 den USA (New York, Washington und Chicago), Frankreich (Biscarrosse, Stra\u00dfburg, Paris) sowie in D\u00e4nemark (Frederiksburg), Wolfsburg, Goslar, Oldenburg, Braunschweig, Hannover, Baden-Baden, Monte Carlo.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Biografie Mein Leben in Italien Am 18.03.1939 bin ich in Comacchio\/Ferrara, als einziger Sohn einer f\u00fcnfk\u00f6pfigen Bauernfamilie geboren. und lebe seit 1962 in Deutschland\/Wolfsburg. 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